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urban-listening

Wo das entstand

Das Noise-Studio in Freiburg

Zwischen 1999 und 2007 entstand hier fast alles: Bars ’N’ Beats, Twin Tunes, Tiny Tunes, Offshore, Skydiver, Talkback, inSilent. Halb analog, halb digital, in einer Zeit, in der ein Klang noch aus einem Gerät kam und nicht aus einem Fenster auf dem Bildschirm.

Das war die Ausstattung. Zusammengetragen aus der eigenen Geräteliste, aus der alten Website des Studios in den Fassungen von 1999 und 2000, und von den Fotos, auf denen die Geräte zu sehen sind.

Was eine solche Liste nicht zeigt, ist die Zeit davor. Bis gearbeitet werden kann, vergehen zweieinhalb bis drei Stunden: Patchkabel stecken, Mischpult einstellen, jedes Gerät einzeln laden, Halleffekte neu setzen. Am Ende der Session muss alles wieder heraus.

Gezählt wird jedes Modell einmal, auch wenn es dreimal im Raum stand. Rechner und Software stehen unten getrennt, sie sind keine Geräte im Rack.

70Geräte im Studio
7Gruppen
3Fototermine im Studio
18Veröffentlichungen von hier

Synthesizer und Klangerzeuger

ClaviaNord ModularIm Einsatz auf fast allen Trance-Stücken und auch im House, für kleine pizzicatoartige Figuren und Arpeggios.
DoepferMS404Im Einsatz bei den Trance-Projekten.
KawaiK11Das erste eigene Keyboard, gekauft vom Geld eines Sommerjobs. Weit entfernt von den Technoklängen, mit denen es später losging, aber gut genug, um das Arrangieren zu lernen.
KorgX5Fast überall im Einsatz, ein Klassiker seiner Zeit.
MarionProsynthIm Einsatz bei den Trance-Projekten.
NovationSupernova
OberheimMatrix-1000Im Einsatz bei den Trance-Projekten.
YamahaSY55Fast überall im Einsatz.
Die Klangwand im eigenen Studio. Keyboards übereinander auf Regalbrettern, darunter die Rackgeräte.
Die Klangwand im eigenen Studio. Keyboards übereinander auf Regalbrettern, darunter die Rackgeräte.Eigene Aufnahme, 10. Dezember 1998

Sampler und Aufnahme

AdBMulti!Wave
Audio-TechnicaAT4033
CreativeSoundblaster AWE 64 Gold
CreativeSoundblaster Live!
DigidesignSample Cell II, 16 MB
DigidesignSample Cell II, 32 MB
E-MUESI32, 32 MBPraktisch überall im Einsatz, von Trance über House bis Lounge, sobald das Gerät da war. Vor allem für die Drums. Das Material kam von diversen Sampling-CDs.
E-MUESI64, 64 MBPraktisch überall im Einsatz, von Trance über House bis Lounge, sobald das Gerät da war. Vor allem für die Drums. Das Material kam von diversen Sampling-CDs.
E-MUPlanet PhattPraktisch überall im Einsatz, von Trance über House bis Lounge, sobald das Gerät da war. Vor allem für die Drums. Das Material kam von diversen Sampling-CDs.
EmagicAudiowerk83 Stück
ShureSM58
Turtle BeachPinnacle
Das Rack von oben. Ganz oben steht der E-MU Planet Phatt, darunter Carnaval.
Das Rack von oben. Ganz oben steht der E-MU Planet Phatt, darunter Carnaval.Eigene Aufnahme, 27. Juni 2002

Effekte, Dynamik und MIDI

AntaresAntaresIm Rack auf denselben Aufnahmen, im Display steht 1: Chromatic.
AphexAural Exciter Type CKein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering.
ARPPM 69
ARTPXR EliteKein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering.
BehringerAutoquadKein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering.
BehringerComposerKein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering.
BehringerCybermixKein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering. · 2 Stück
BehringerEdisonKein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering.
BehringerMastercomKein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering.
BehringerModulizer Pro
BehringerUltrafex II
BehringerUltramatchKein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering.
BehringerUltrapatchKein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering. · 3 Stück
Boss ProSE-70Kein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering.
DigitechStudio 100Kein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering.
GlockenklangDoubleTwoKein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering.
KorgDL8000RKein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering.
Line 6POD
MindPrintEN-VOICE mit Digital Option
SonyHR-MP5
SPLVitalizer JackKein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering.
TC ElectronicFinalizerKein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering.
TC ElectronicFireworXKein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering.
TC ElectronicM2000Der Hall. Kein Spezialeinsatz. Die Effektkette lief schon beim Arrangieren mit und danach im eigenen Pre-Mastering.
Das Effektrack hinter Glas. Oben liest man Antares, darunter MindPrint.
Das Effektrack hinter Glas. Oben liest man Antares, darunter MindPrint.Eigene Aufnahme, 27. Juni 2002

MIDI und Steuerung

FatarStudiologic SL-880Das Masterkeyboard, an dem gespielt und eingespielt wurde.
OpcodeMIDI Translator PCHielt das MIDI-Setup zusammen und verteilte die Signale zwischen Rechner und Geräten. · 2 Stück
OpcodeStudio 64Hielt das MIDI-Setup zusammen und verteilte die Signale zwischen Rechner und Geräten.
RolandGP-8Eigentlich ein Gitarreneffekt, lief aber wie die anderen Effektgeräte mit.
RolandPC-160Kleiner Controller zum Einspielen.
RolandPC-200 MK IIKleiner Controller zum Einspielen.
Die Tasten des Masterkeyboards.
Die Tasten des Masterkeyboards.Eigene Aufnahme, 27. Juni 2002

Mischpulte

BehringerEurodesk MX8000Die bezahlbaren Pulte ihrer Zeit. Später kam ein größeres Pult dazu. · 3 Stück
SoundcraftGhostAuf der Anzeigebrücke der Aufnahmen vom 27. Juni 2002 lesbar. Das große Pult, das die drei Eurodesk ersetzt hat.
Das Soundcraft Ghost von vorn, mit Anzeige und Fadern.
Das Soundcraft Ghost von vorn, mit Anzeige und Fadern.Eigene Aufnahme, 27. Juni 2002

Abhöre

Dynaudio
IQ Trend 3
Magnat
Quart 220
Eine der Abhörboxen vor der Schallschutzwand.
Eine der Abhörboxen vor der Schallschutzwand.Eigene Aufnahme, 27. Juni 2002

Abspielen und Überspielen

AkaiCD37
PhilipsCD721
PhilipsCD751
PhilipsFC950
ProtonAA451
SonyMDS-JE500Die MiniDisc diente dem schnellen Abhören und dem späteren Prüfen, wie das Ganze klingt. · 2 Stück
SonyTC-K590
TascamDA-30 DATDarauf lief das Masterband. Später von digitalen Wegen abgelöst.
TechnicsSL-1210 MK2
TechnicsSV-DA10

Rechner

amd k6-2 30017“/17“
HP ScanJetIIcx
Pentium II 23317“2 Stück
pentium II 33319“/17“
Pentium II 33321“
Pentium MMX 23315“
Teac55RS2 Stück
Die Ecke mit den beiden Rechnern, darüber das Regal mit den Bändern.
Die Ecke mit den beiden Rechnern, darüber das Regal mit den Bändern.Eigene Aufnahme, 22. November 1999

Software

Cool Edit Pro 1.0
Best ServiceReloop 1.2
DigidesignSampleCellKlangerzeugung im Rechner. Eine Steckkarte mit eigenem Speicher, die Samples im Rechner abspielte. Durchgehend im Einsatz, und ebenfalls im Wikipedia-Artikel zu Euro-Mir genannt.
EmagicLogicSequenzer. Das Programm, in dem die Stücke entstanden sind, durchgehend. Für Euro-Mir nennt es auch der Wikipedia-Artikel zur Bahn.
EmagicLogic Audio Platinum 4.12 Stück
EmagicMicrologicSequenzer, kleine Fassung. Die kleine Schwester von Logic.
NativeInstruments Generator 2.0Modularer Synthesizer im Rechner. Der Vorläufer von Reaktor. Stand in der Geräteliste von damals zwischen den Klangerzeugern, war aber ein Programm.
Native InstrumentsReaktor 2.3
Sonic FoundrySound Forge XP
SteinbergWaveLab 3.0
Der Sequenzer auf dem Bildschirm, dahinter die beiden Pulte.
Der Sequenzer auf dem Bildschirm, dahinter die beiden Pulte.Eigene Aufnahme, 10. Dezember 1998

Nicht alles war gleichzeitig im Einsatz, das Setup hat sich über die Jahre verändert. Diese Liste gilt für die Noise-Produktionen in Freiburg. Project Euro MIR entstand in den Calren Studios in March, einzelne Geräte von hier waren aber auch dort dabei.

Über die Jahre kamen immer mehr Software-Synthesizer dazu, die Klangerzeugung wanderte Stück für Stück in den Rechner.