Euro-Mir
Presse
Was über Euro-Mir und die Musik geschrieben wurde, von 1998 bis heute.
Was gerade passiert
Euro-Mir schließt. Der Europa-Park nennt die Wintersaison 2026/2027 als die letzte der Bahn. Das Abschiedsevent ist am 9. Januar 2027, danach wird abgebaut, 2028 kommt ein neuer Themenbereich mit einer Familienachterbahn von Mack Rides. Nach dreißig Saisons.
Im Frühjahr 2026 hat ein Instagram-Reel eine Fan-Welle ausgelöst, mit einer Petition und über zwanzig Zeitungsartikeln, alle mit derselben Frage: Bleibt der Song? Am 12. Juni 2026 hat der Park bestätigt, dass die Melodie bleibt.
Der Song im Netz
Die Welle ist nicht in Zeitungen entstanden, sondern in kurzen Videos. Der Song läuft auf Instagram und TikTok als Sound unter fremden Clips, meist ohne dass jemand weiß, von wem er ist.
Wie oft der Song dort als Sound läuft, veröffentlichen die Plattformen selbst nicht, und derselbe Titel liegt bei ihnen mehrfach als eigener Sound. Abgerechnet wird er trotzdem: TikTok und Meta gehören zu den größten Lizenznehmern in den GEMA-Aufstellungen, die Zahlen stehen weiter im Überblick unter Belegte Nutzungen.
Die Artikel
Über zwanzig Artikel, gesammelt und geprüft. Jede Adresse einzeln aufgerufen. Sortiert danach, was drinsteht.
Über die Musik, ohne die Urheber
Vier Quellen schreiben über den Soundtrack, ohne zu sagen, von wem er ist.
Die Entscheidung des Parks
Der Europa-Park hat bestätigt, dass die Melodie bleibt. Das ist die Antwort auf die Frage, die die ganze Welle getragen hat.
Interviews und Porträts
Hier stehen die Urheber im Text. Die älteste Fundstelle ist von 1998, aus dem Jahr der Maxi-Single.
Die Fan-Welle
Ausgelöst hat sie ein Instagram-Reel im April 2026. Danach eine Petition, dann die Zeitungen.
Eine dpa-Meldung, sechs Nachdrucke
Das Porträt „Dü-di-de-dü: Das sind die Erfinder des Euro-Mir-Songs“ lief über dpa durch die Republik. Die Fassung der Badischen Zeitung ist inzwischen offline, der Text steht bei den Nachdrucken.
Im Kino
Lift Off! läuft in einem Kinofilm, der im Park gedreht wurde.
Die Bahn und die Musik im Kino
Im Mai und Juni 2019 dreht Pantaleon Films mit Mack Media im Europa-Park die Komödie Takeover, voll vertauscht, Regie Florian Ross. Der Film kommt am 2. Juli 2020 in die Kinos, verschoben vom April. Lift Off! läuft darin, und die GEMA rechnet den Titel sowohl für das Kino als auch für die Fernsehausstrahlungen ab.
- Pressemitteilung des Europa-Parks zum Kinostart, Fassung im Internet Archive
- Der Film bei Wikipedia, mit Drehorten und Besetzung
Nachschlagewerke, Streaming, Fanarchive
Wo die Angaben gespeichert sind, aus denen andere abschreiben.
Der Artikel in der Badischen Zeitung, Mai 1998
Badische Zeitung, 7. Mai 1998, von Jürgen Schickinger. Ein Bericht aus dem eigenen Archiv, nicht online. Er ist die einzige zeitgenössische Quelle dazu, was die Platte damals ausgelöst hat.
- Ein fünfköpfiges Team. DJs, Komponisten und Produzenten aus dem Freiburger Raum, im Umfeld der Calren Studios in March-Hugstetten. Der Artikel nennt Hell Bop, Stark Fader, Nick Sput, Moono und DJ R.T.EL.
- 5000 CDs in wenigen Wochen. So viele Exemplare gingen laut dem Bericht über die Theke, nachdem Besucher nach der Musik gefragt hatten.
- 16.000 Menschen täglich. So viele standen in der Saison zuvor teils stundenlang vor der Bahn an. „Da hören sie gezwungenermaßen die Musik“, wird DJ R.T.EL. zitiert.
- Über 40 Plätze in drei Wochen. So weit kletterte das Stück nach oben, zusammen mit einer halbstündigen Live-Performance.
- Das Video. Ein betagtes Paar steigt in die Bahn, das Tempo wird hochgefahren, und aus der Kabine springen zwei verjüngte Menschen. Das ist der Clip, der auf dieser Seite steht.
- Der Anspruch. Achim Schnitzer vom Calren-Studio im Zitat: „Wir konnten zum ersten Mal experimentelle, elektronische Musik mit Dancefloor und Pop verknüpfen.“
- Und die Einordnung. Ein Beteiligter nennt den Stil Hard Trance. Was das sei? „Eine Hausfrau würde dazu Techno sagen.“
Ein zweiter Bericht, Februar 1998
„E.O.E. Extension Of Eternity auf Erfolgskurs“, Stadtmagazin, aus dem eigenen Archiv, nicht online. Der Bericht nennt die Verträge, die Bestellnummer und die sieben eigenen Titel der Euro-MIR-CD beim Namen.
- Seit 1993. Zwei Studenten der Digitalen Medientechnik aus Freiburg produzieren Techno, House und Dancefloortracks. Der Artikel nennt Hell Bopp für Christian Steiger und Nick Sputt für Ben Klug.
- Juli 1997. Der erste Bandübernahmevertrag, mit Drizzly Records aus Oberursel bei Frankfurt am Main.
- 14. Oktober 1997. „We’re Coming“ erscheint auf Vinyl und CD über den Vertrieb d’Mania Distribution, Bestellnummer DMD DRIZ 9713/21 CD.
- Zehn Titel, 50 Minuten. So beschreibt der Artikel die CD Project Euro MIR zur neuen Attraktion im Europa-Park.
- Sieben von zehn Titeln. Unter Hell Bopp und Nick Sputt entstehen laut Artikel Prologue, Lift Off!, Pianoodysee, Lunar Eclipse, Stratos Fear, Launching Pad und die Single Version von Lift Off!.
- März 1998. Der Bandübernahmevertrag mit EAMS für Lift Off!, ab diesem Monat im Handel.
Die offiziellen Anlaufstellen
Wer zur Bahn oder zum Soundtrack recherchiert, findet hier die Quellen des Parks und die Nachschlagewerke.
Das Kapitel hat eine kurze Adresse: project-euro-mir.de führt direkt zum Überblick.


