Euro-Mir
Die Musik
Zehn Titel, drei Veröffentlichungen und die Geräte, mit denen sie entstanden sind.
- Interpret
- Project Euro MIR
- Titel
- Project Euro MIR
- Label
- Calren Records
- Katalognummer
- 17 3631-2
- Label-Code
- LC 8401
- Verlag
- Edition Calren Music
- Erschienen
- 1997
- Laufzeit
- 55:18
- Presswerk
- Dureco France
- Matrix
- DURECO FR 3631-2
- Mastering SID
- IFPI L373
Zehn Titel, und wer sie gemacht hat
Die Zuordnung stammt aus dem Sternchen-System im Booklet. Discogs führt die fünf Produzenten nur pauschal, ohne Tracknummern.
- 01PrologueNick Sputt & Hell Bopp3:14
- 02Liftoff!Nick Sputt & Hell Bopp6:27
- 03Space CorridorMoono6:09
- 04Stratos FearNick Sputt & Hell Bopp5:16
- 05PianodyseeNick Sputt & Hell Bopp6:41
- 06The Dark SideDark Fader5:06
- 07Lunar EclipseNick Sputt & Hell Bopp7:25
- 08Endless HeavenDark Fader5:06
- 09Launching Pad (Liftoff! Remix)Nick Sputt & Hell Bopp6:11
- 10Liftoff! (Radio Mix)Nick Sputt & Hell Bopp3:43
Hinter den Decknamen: Hell Bopp ist Christian Steiger, Nick Sputt ist Ben Klug, Moono ist Christian Schnitzer, Dark Fader ist Achim Schnitzer, der auf Chronology zwei Jahre später als Stark Fader steht. DJ R.T.EL. ist Thorsten Leucht.
Wie es damals hier stand
april 1998 hatten wir eine vö auf metrovinyl EAMS mit dem projekt "projekt euromir". an dem projekt arbeiten fünf leute. ben klug (nick sputt), christian steiger (hell bopp), thorsten leucht (r.t.el), christian schnitzer (moono) and achim schnitzer (stark fader). geschrieben und produziert haben wir die titel unter den pseudonymen hell bopp (christian steiger) and nick sputt (ben klug). den "andrej romanow remix" produzierten wir mit ihm zusammen.
Der Sprechtext aus dem Prologue
Der erste Titel des Albums ist die russische Erzählstimme aus der Attraktion. Den Text haben Christian Steiger und Ben Klug 1997 geschrieben. Er steht auf einer eigenen Seite, vollständig, mit Zeitmarken, und daneben die vier Stellen, an denen die im Netz kursierende Fan-Abschrift daneben liegt.
Drei Veröffentlichungen aus einem Projekt
Die Maxi Lift Off! und das Album tragen die Geschichte. Chronology von 1999 gehört dazu, ist aber ein anderer Auftrag: der Soundtrack einer Lasershow, nicht der Bahn.
Womit es gemacht wurde
Die Flächen und Bässe kommen von einem Roland Juno-106. Die Linien der TB-303 stammen nicht aus dem Gerät, sondern aus einer Software-Nachbildung. Sequenzer war Emagic Logic, die Samples lieferte eine Digidesign SampleCell im Rechner, die Abmischung lief analog in den Calren Studios. Eine Waldorf Microwave lieferte im Prologue den brechenden Klang, der genau dort zusammenbricht, wo die hymnenartigen Flächen einsetzen. Aufgenommen wurde in den Calren Studios auf eine 24-Spur-Bandmaschine, zusätzlich digital auf DAT. Angaben von Christian Steiger, für Juno-106 und TB-303 auch im Wikipedia-Artikel zur Bahn genannt.
Wie die Musik in die Bahn kam
Die Musik läuft nicht als ein Stück. Sie wird in Sequenzen zerlegt und einzeln in EPROMs geladen, Speicherbausteine entlang der Strecke, dort, wo der Zug die Spirale im Turm hochfährt. CD-Spieler gibt es 1997, im Dauerlauf einer Achterbahn hätte man sie aber ständig tauschen müssen. Angabe von Christian Steiger.
Wo Lift Off! danach noch lief
- Liftoff! auf The Best Of Planet Rave, 1998
- Lift Off auf Planet House 2, 1998
- Lift Off! (Radio Mix) auf Super Dance Hits 12 '98, 1998
- Liftoff! auf Mix Network Inc. Issue 16, 1998
- 2023 hat Calren Records das Material neu aufgelegt, als Dreams Of Music Classics
- Dreams Of Music, Original Soundtrack aus dem Europa-Park Rust, Calren Records, 2000, mit Lift Off!
- Themes Of Europa-Park Vol. 1, MackMedia, 2015, mit Lift Off! (Euro Mir)
Eine Fassung von anderer Hand
Project Euro Mir, Damon Paul, 2013. Ein Remix des Soundtracks, das Video wurde auf der Bahn gedreht. Die Veröffentlichung trägt den Projektnamen des Originals.
- parkerlebnis.de, 2013, über den Remix. Nennt Hell Bopp und Nick Sputt als Urheber des Originals von 1997.
- Die Single bei Spotify, dazu eine Remixes-EP, ein Radio Edit und ein Club Mix.